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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit.

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IV.

Slavische Völker.

-^ie Slavischen Völker nehmen auf der Erde einengroßem Raum ein, als in der Geschichte, unter an-dern Ursachen auch deswegen, weil sie entfernter vonden Römern lebten. Wir kennen sic zuerst am Don,späterhin an der Donau, dort unter Gothen, hierunter Hunnen und Bulgarn, mit denen sie oftdas Römische Reich sehr beunruhigten, meistens nurals mitgezogene, helfende oder dienende Völker. Trotzihrer Thaten hie und da, waren sie nie ein unter-nehmendes Kriegs - und Abenteuervolk, wie dieDeutschen; vielmehr rückten sie diesen stille nach,und besetzten ihre leergclaffencn Platze und Lander,bis sie endlich den ungeheuren Strich inne hatten,der vom Don zur Elbe, von der Ostsee bis zumadriatischen Meer reichet. Von Lüneburg an überMecklenburg, Pommern, Brandenburg, Sachsen,die Lausitz, Böhmen, Mahren, Schlesien, Polen,Rußland erstreckten sich ihre Wchnungen diesseit derKarpathischen Gebirge; und jenseit derselben, wo siefrühe schon in der Wallachei) und Moldau saßen,breiteten sie sich, durch manchecley Zufalle unterstützt,immer weiter und weiter aus, bis sie der KaiserHeraklius auch in Dalmatien aufnahm, und nachund nach die Königreiche Slavonien, Bosnien, Ser-viert , Dalmatien von ihnen gegründet wurden. InPannonien wurden sie eben so zahlreich, von Hriaul