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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
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> der Geschichte der Menschheit. 25

Triumphe über sie mehr als andrer Siegerühmte. Sowohl am Rhein als an der Donauwaren die Römer den Deutschen gefährlich; so gerndiese ihnen gegen die Gallier und andre Völker ge-dient hatten: so wollten sie ihnen als Selbstüber-wundene nicht dienen. Daher nun die langen Kriegevon Augustus an, die, je schwacher das Reich derRömer ward, immer mehr in Einbruch und Plün-derung ausarteten, und nicht anders als mit seinemUntergange enden konnten. Der Markomanni-sche und Schwäbische Bund, den mehrereVölker gegen die Römer schlossen, der Heerbann,in welchem alle, auch die entlegenen: deutschenStämme standen, der jeden Mann zum Wehren,d. i. zum Mitstreiter machte; diese und mehrere Ein-richtungen gaben der ganzen Nation sowohl den Na-men als die Verfassung der Germanen oder Ale-mannen, d. i. verbundener Kriegsvölker; wildeVorspiele eines Systems, das nach Jahrhundertenauf alle Nationen Europa's verbreitet werden sollte *).

*) Eine ausführliche Schilderung der deutschen Ver-fassungen, die nach Zeiten, Stämmen und Ge-genden sehr verschieden waren, wäre hier ohneZweck, da, was sich von ihnen in die Geschichteder Völker gepflanzt hat, sich zeitig genug zei-gen wird. Nach den zahlreichsten Erläuterungendes Tacitus, hat Möser von derselben, seinerGegend zufolge, eine Beschreibung gegeben, diein ihrer schönen Jusammenstimmung beynah einidealisches System und doch in einzelnen Stücken