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Ideen zur Philosophie
lich in den Geschmack eigner Eroberungen und Völ-kerzüge. Hatte dieses jetzt so ausgeartete Romeinst Völker unterjocht und sich zur Herrscherin derWelt aufgeworfen; warum sollten sie es nicht thun,ohne deren Hände jenes nichts Kräftiges mehr ver-mochte ? Der erste Stoß auf die römischen Lan-der kam also, wenn wir die altern Einbrüche derTeutonen und Kymren absondcrn, und von denunternehmenden Männern Ariovist, Marbut undHermann zu rechnen anfangen, von Grenzvölkern,oder von Anführern her, die der Kriegsart diesesReichs kundig und in seinen Heeren oft selbst gebrauchtwaren, mithin die Schwäche sowohl Roms alsspäterhin Konstantinopels gnugsam kannten. Ei-nige derselben waren sogar eben damals römischeHülfsvölker, als sie es besser fanden, was siegerettet hatten, sich selbst zu bewahren. Wienun die Nachbarschaft eines schwachen Reichenund eines starken Dürftigen, der jenem unent-behrlich ist, diesem nothwendig die Ueberlegenhcit undHerrschaft einräumet: so hatten auch hier die Rö-
mer den Deutschen, die im Mittelpunkt Euro-pas gerade vor ihnen saßen, und die sie bald ausNoch in ihren Staat, oder in ihre Heerenahmen, das Heft selbst in die Hände ge-geben.
2) Der lange Widerstand, den meh-rere Völker unsres Deutschlandes ge-gen die Römer zu thun hatten, stärktein ihnen nothwendig ihreKräfte und ih-ren Haß gegen einenErb feind, der sich der