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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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s Ideen zur Philosophie

sie erhielten selbst in den Jahrhunderten der tiefstenbarbarischen Mönchs-Unterdrückung ihren Charakter.Als nach der langen Nacht eine Morgcnröthe derWissenschaft für Europa aufging, brach sie durch diefröhliche Dichtkunst der Provenzalen in ihrer Nach-barschaft , zum Theil in denen von ihnen bewohntenLandern hervor, die auch in später» Zeiten Frankreichviele fröhliche und aufgeklärte Geister gegeben haben.Zu wünschen wäre es, daß wir die Sprache, die Sit-ten und die Geschichte dieses raschen und frohen Volksmehr kenncten, und daß, wie Mac-Pherson unter denGalen, ein zweyter Larramendi unter ihnen etwaauch nach Resten ihres alten Vaskifchen National-geistes forschte *). Vielleicht hat sich die Sage jenerberühmten Rolandsschlacht, die durch den fabelhaftenErzbischof Turpin in einer Mönchscpopec zu so vielenRomanen und Heldengedichten des Mittelalters An-laß gegeben, auch unter ihnen erhalten; wo nicht,so war doch ihr Land wenigstens die Pforte vor Tro-ja, die mit Abenteuern, die daselbst geschehen scpnsollten, lange Zeit die Phantasie der EuropäischenVölker füllte.

*) Larramendi in seiner angeführten weitläufci-gen Abhandlung von der Vollkommenheit derVaskifchen Sprache konnte tz. 18 20 an soetwas nicht denken. Daß er in seiner Lrtc üelLsscnenos dessen auch nichts erwähnt habe, istaus Diez« Geschichte der Spanischen DichtkunstS. ui u. f. zu ersehen; und vielleicht ist dasganze Andenken daran verlohren.