der Geschichte der Menschheit. g
Die Galen, die unter dcm Namen der Gal-lier und Eeltcn ein bekannteres und berühmteres Volksind, als die Basken waren, hatten am Ende mit ih-nen einerlei) Schicksal. In Spanien besaßen sie ei-nen weiten und schonen Erdstrich, auf welchem sieden Römern mit Ruhm widerstanden; in Gallien,welches von ihnen den Namen hat, haben sie dcmEäsar eine zehnjährige, und in Britannien seinenNachfolgern eine noch längere, zuletzt nutzlose Mühegekostet, da die Römer endlich diese Insel selbstaufgcben mußten. Außerdem war Helvetica, derobere Theil von Italien, der untere Theil von Deutsch-land längs der Donau bis nach Pannonien undJllirikum zu, wenn auch nicht allenthalben in dich-ten Reihen, mit Stämmen und Eolonien aus ihremSchooße besetzt; und in den ältern Zeiten waren un-ter allen Nationen sie der Römer furchtbarste Fein-de. Ihr Brennus legte Rom in die Asche undmachte der künftigen Weltbeherrscherin beynah einvölliges Ende. Ein Zug von ihnen drang bis inThracien, Griechenland und Klein-Asien ein, wo sieunter dem Namen der Galater mehr als einmalfurchtbar geworden. Wo 'sie indessen ihren Stammam dauerhaftesten, und gewiß nicht ganz ohne Kul-tur angebauct haben, war in Gallien und den Bri-tannischen Inseln. Hier hatten sie ihre merkwürdigeDruiden-Religion und in Britannien ihren Ober-Druiden : hier hatten sie jene merkwürdige Verfas-sung eingerichtet, von welcher in Britannien, Irlandund auf den Inseln noch so viele, zum Theil unge-