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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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auch nichr die ausschweifendste Macht an ihrer Wir-kung; es hat aber alle Dinge in die Regel beschrankt,daß Eine gegenseitige Wirkung die andre aufhebeund zuletzt nur bas Ersprießliche daurend bleibe. DasBöse, das andre verberbt, muß sich entweder unterdie Ordnung schmiegen oder selbst verderben. DerVernünftige und Tugendbafte also ist im Reich GolteSallenthalben glücklich: denn so wenig die Vernunft

äußern Lohn begehret, so wenig verlangt ihn auch dieinnere Tugend. Mißlingt ihr Werk von außen: sohat nicht -sie, sondern ihr Zeitalter davon den Scha-den ; und doch kann es die Unvernunft und Zwietrachtder Menschen nicht immer verhindern: es wird ge-lingen , wenn sein« Zeit kommt.

r 2 . Indessen gebet die menschliche Vernunft imGanzen des Geschlechts ihren Gang fort: sie sinnetaus, wenn sie auch noch nicht anwenden kann: sieerfindet, wenn böse Hände auch lange Zeit ihre Er-findung mißbrauchen. Der Mißbrauch wird sich selbststrafen und die Unordnung eben durch den unermüde-ten Eifer einer immer wachsenden Vernunft mit derZeit Ordnung werden. Indem sie Leidenschaften be-kämpfet, stärkt und lautert sie sich selbst: indem siehier gedruckt wird, fliehet sie dorthin und erweitertden Kreis ihrer Herrschaft über die Erde. Es ist keineSchwärmerei, zu hoffen daß wo irgend Menschen woh-nen, einst auch vernünftige, billige und glücklicheMenschen wohnen werden: glücklich, nicht nur durchihre eigene, sondern durch die gemeinschaftliche Ver-nunft ihres ganzen Brudergcschlcchtes.

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Ich beuge mich vor Vielem hohen Entwurf derallgemeinen Naturweisheit über das Ganze meinesPhitos. und Gesch. V. LH. V lilee». lll.