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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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Z22 Ideen zur Philosophie

Europäische» Schiff! Weder der Erfinder jener, nochdie zahlreichen Erfinder der mancherlei Künste undWissenschaften, die zur Schifffadrt gehören, dachtendaran, was aus der Zusammensetzung ihrer Entde-ckungen werden würde; jeder folgte seinem Triebe derNotb oder der Neugierde und nur in der Natur desmenschlichen Verstandes, des Zusammenhanges allerDinge lags, daß kein Versuch, keine Entdeckung ver-gebens seon konnte. Wie das Wunder einer andernWelt staunten jene Insulaner, die nie ein Europäi-sches Schiff geseben hatten, dies Ungebeucr an undverwunderten sich noch mehr, da sic bemerkten, daßMenschen, wie sic, es nach Gefallen über die wildeMeereSticfe lenkten. Hatte ihr Ausiaunen zu einervernünftigen Ueberlegung jedes großen Zwecks und je-des kleinen Mittels in dieser schwimmenden Kunst-welt werden können; wie höher wäre ihre Bewun-derung des menschlichen Verstandes gestiegen. Wohinreichen anjetzt nicht blos durch dies Eine Werkzeugdie Hände der Europäer t w<ff>in werden sie künftignicht reichen?

Und wie diese Kunst, so hat das Menschenge-schlecht in wenigen Jahren ungeheuer - viel Künsteerfunden, die über Luft, Wasser, Himmel und Erdeseine Macht ausbreiccn. Ja wenn wir bedenken,daß nur wenige Nationen in diesem Conflict der Gei-stcsthatigkcit waren, indeß der größestc Thcil derandern über alten Gewohnheiten schlummerte: wennwir erwägen, daß fast alle Erfindungen unsres Ge-schlechts in sehr junge Zeiten fallen und beinah keineSpur, keine Trümmer eines alten Gebäudes odereiner alten Einrichtung vorhanden ist, die nicht anunsre junge Geschichte geknüpft ser; welche Aussicht