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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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und dcr meisten Eroberer, die die Welt beunruhigetHuben: denn Ungerechtigkeit verderbet alle Länder

und Unverstand alle Geschäfte der Menschen. Siesind die Furien des Schicksals; das Unglück ist nurihre jüngere Schwester, die dritte Gespielin einesfürchterlichen Bundes.

Großer Vater der Menschen, welche leichte undschwere Lection gabst du deinem Geschlecht auf Erdenzu seinem ganzen Tagewerk aus! Nur Vernunftund Billigkeit sollen sie lernen; üben sie dieselbe, sokommt von Schritt zu Schritt Licht in ihre Seele,Güte in ihr Herz, Vollkommenheit in ihren Staat,Glückseligkeit in ihr Leben. Mit diesen Gaben be-schenkt und solche treu anwendend kann der Negerseine Gesellschaft einrichten wie dcr Grieche, derTroglodpt wie der Sinese. Die Erfahrung wird je-den weiter führen und die Vernunft sowohl als dieBilligkeit seinen Geschäften Bestand , Schönheit undEbenmaas geben. Verlässct er sie aber, die wesent-lichen Führerinnen feines Lebens, was ists das seinemGlück Dauer geben und ihn den Rachgöttinnen derInhumanität entziehen möge?

Drittens. Zugleich ergiebt sichs, daß wo inder Menschheit das Ebenmaas dcr Vernunft undHumanitär gestört worden, die Rückkehr zu demsel-ben selten anders als durch gewaltsame Schwingun-gen von einem Aeußcrstcn zum andern geschehenwerde. Eine Leidenschaft hob das Gleichgewicht dcrVernunft auf; eine andre stürmt ihr entgegen undso gehen in der Geschichte oft Jahre und Jahrhun-derte hin, bis wiederum ruhige Tage werden. Sohob Alexander das Gleichgewicht eines großen Welt-