der Geschichte der Menschheit. 3o5
weniger ist der unvermerkte gerade Gang der Asymp-tote möglich, desto heftiger rverden die Schwingungenund Lscillationcn, bis das gestörte Daseyn das Gleich-gewicht seiner Kräfte oder ihrer harmonischen Bewe-gung, mithin den ihm wesentlichen Beharrungszu-stand erreichet.
Da »un die Menschheit sowohl im Ganzen alsin ihren einzelnen Individuen, Gesellschaften undNationen ein daurcndes Natursystem der vielfachstenlebendigen Kräfte ist: so lasset uns sehen, worinderBestand desselben liege ? auf welchem Punkt sich seinehöchste Schönheit, Wahrheit und Güte vereine? undwelchen Weg es nehme, um sich bei einer jeden Ver-rückung , deren uns die Geschichte und Erfahrung soviele darbcut, seinem Bcharrungszustande wiederumzu nähern?
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r. Die Menschheit ist ein so reicher Entwurf vonAnlagen und Kräften, daß, weil alles in der Naturauf der bestimmtesten Individualität ruhet, auch ihregroßen und vielen Anlagen nicht anders als unterMillionen vcrtheilt auf unserm Planeten er-scheinen konnten. Alles wird gebohren, was auf ihmgebohren werden kann und erhalt sich, wenn es nachGesetzen der Natur seinen Beharrungszustand findet-Jeder einzelne Mensch tragt also, wie in der Gestaltseines Körpers so auch in den Anlagen seiner Seele,das Ebcnmaas zu welchem er gebildet ist und sich selbstausbildcn soll, in sich. Es geht durch alle Arten undFormen menschlicher Existenz von der kränklichstenPhilos. und Gesch. V. Th. U 7-le-n. III.