tzoch Ideen zue Philosophie
Schönheit zusammengesetzter, einge-schränkter Dinge oder ihrer Systemeauf einem solchen Maximum ruhe. DasAehnliche nämlich und das Verschiedene, das Ein-fache i» den Mitteln und das Vielfältige in denWirkungen, die leichteste Anwendung der Kräfte zuErreichung des gewissesten oder furchtbarsten Zweckesbilden eine Art Ebcnmaaßes und harmonischer Pro-portionen, die von der Natur allenthalben bei denGesetzen ihrer Bewegung, in der Form ihrer Ge-schöpfe, beim Größcsten und Kleinsten beobachtet istund von der Kunst des Menschen, so weit seineKräfte reichen, nachgeahmt wird. Mehrere Regelnschränken hiebei einander ein, so daß was nach derEinen größer wird, nach der andern abnimmt, bisdas zusammengesetzte Ganze seine sparsam-schönsteForm und mit derselben inner» Bestand, Güte undWahrheit gewinnet. Ein vortrcfflicl>cs Gesetz, dasUnordnung und Willkühr aus der Natur verbannetund uns auch in jedem veränderlichen eingeschränktenTheil der Weltordnung eine Regel der höchsten Schön-heit zeiget.
Drittes Naturgesetz. Eben sowohl istserwiesen, daß wenn ein Wesen oder einSystem derselben aus diesem Bebar-rungszustande seiner Wahrheit, Güteund Schönheit verrückt worden, es sichdemselben durch innere Kraft, entwederin Schwingungen oder in einer Asymp-tote wieder nähere, weil außer diesemZustande cs keinen Bestand findet. Jelebendiger und vielartiger die Kräfte sind: desto
weniger