Ideen zur Philosophie
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innern Naturgesetzen einer sich aufklä-renden Vernunft und Staatskunst.
Je mehr die Vernunft unter den Menschen zu-nimmt : desto mebr muß mans von Juacnd auf«insehn lernen, daß cs eine schönere Größe giebt,als die Menschenfeindliche Tyrannengrösse, daß csbesser und selbst schwerer sey, ein Land zu bauen alses zu verwüsten, Städte einzurichten, als solche zuzerstören. Die fleißigen Aegnxter, die sinnreichenGriechen, die handelnden Pbönicicr haben in derGeschichte nicht nur eine schönere Gestalt, sondernsie genossen auch wahrend ihres Dascyns ein viel an-gcnebmereS und nützlicheres Leben, als die zerstören-den Perser, die erobernden Römer, die geizigen Kar-thaginenser. Das Andenken jener blühet noch inRuhm und ihre Wirkung auf Erden ist mit wach-sender Kraft unsterblich; dagegen die Verwüster mitihrer dämonischen Uebermacht nichts anders erreich-ten, als daß sie auf dem Schutthaufen ihrer Beuteein üppiges elendes Volk wurden und zuletzt selbstden Giftbecher einer ärgern Vergeltung tranken. Dieswar der Fall dcrAssyrer, -Babylonier, Perser, Rö-mer ; selbst den Griechen hat ihre innere Uneinigkeitso wie in manchen Provinzen und Städten ihre Ueppigkcitmehr als das Schwert der Feinde geschadet. Danun diese Grundsätze eine Naturordnung sind, diesich nicht etwa nur durch einige Falle der Geschichteals durch zufällige Epempel beweiset; sondern die aufsich selbst d. i. auf der Natur der Unterdrückung undeiner übcrstrengten Macht oder auf den Folgen desSieges, der Ueppigkeit und dem Hochmuts), wieauf Gesetzen eines gestörten Gleichgewichts ruhet undmit dem Laus der Dinge ihren gleich-ewigen Ganghält: warum sollte man zweifeln müssen, daß diese