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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
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Ideen zur Philosophie

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ihrer Erfindungen des Krieges und Friedens, selbstbei ollen Gräueln und Fehlern der Nationen bliebdos Hauptgesetz der Notur kenntlich:der Menschsev Mensch! er bilde sich seinen Zustond noch dem,was er für dos Beste erkennet/' Hiezu bemächtig-ten sich die Völker ihres Landes und richteten sichein, nne sic konnten. Aus dem Weibe und demStaat, aus Sklave», Kleidern und Hausern, ausErgötzungen und Speisen, aus Wissenschaft undKunst ist hie und da aus der Erde alles gemachtworden, was man zu seinem oder des Ganzen Ve-sten daraus machen zu können glaubte. Ueberall alsofinden wir die Menschheit im Besitz und Gebrauchdes Rechtes, sich zu einer Art von Humanität zubilden, nachdem es solche erkannte. Irrten sie oderblieben aus deni halben Wege einer ererbten Tradi-tion stehen: so litten sie die Folgen ihres Jrrthumsund büsleten ihre eigne Schuld. Die Gottheit Halleihnen in nichts die Hände gebunden, als durch daswas sic waren, durch Zeit, Drt und die ihnen ein-wohnenden Kräfte. Sie kam ihnen bei ihren Feh-lern auch nirgend durch Wunder zu Hülfe, sondernließ diese Fehler wirken, damit Menschen solche selbstbessern lernten.

So einfach dieses Naturgesetz ist: so würdig

ist es Gottes, so zusammenstimmend und fruchtbaran Folge» für das Geschlecht der Menschen. Solltedies scyn was cs ist, und werden was es werdenkönnte: so mußte es eine sclbstwirksame Natur undeinen Kreis freier Thatigkeit um sich her erhalte»,in welchem cs kein ihm unnatürliches Wunder störte.Alle todte Materie, alle Geschlechter der Lebendigen,die der Instinct führet, sind seit der Schöpfung ge-