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der Geschichte der Menschheit. 281
I.
Humanität ist der Zweck der Menschen-Naturund Gott hat unserm Geschlecht mit diesemZweck sein eigenes Schicksal in dieHände gegeben.
^^cr Zweck einer Seiche, die nicht blos ein todtesMittel ist, muß in ihr selbst liegen. Wären wirdazu geschaffen, um wie der Magnet sich nach Nor-den kehrt, einen Punkt der Vollkommenheit, deraußer uns ist und den wir nie erreichen konnten,mit ewig-vergeblicher Mühe nachzustreben: so würdenwir als blinde Maschicnen nicht nur uns, sondernselbst das Wesen bedauern dürfen, das uns zu einemTantalischcn Schicksal verdammte, indem cs unserGeschlecht blos zu seiner, einer Schadenfrohen, un-göttlichen Augenweide schuf. Wollten wir auch zuseiner Entschuldigung sagen, daß durch diese leerenBemühungen, die nie zum Ziele reichen, doch etwasGutes befördert und unsere Natur in einer ewigenRegsamkeit erhalten würde: so bliebe es immer doch
ein unvollkommenes, grausames Wesen, das dieseEntschuldigung verdiente: denn in der Regsamkeit,die keinen Zweck erreicht, liegt kein Gutes und cshätte uns, ohnmächtig oder boshaft, durch Vorhal-