der Geschichte der Menschheit. 267
menschlicher Gewalt und Größe anstaunen, aber auchals eine Tyrannen - und Mödergrube des Menschen-geschlechts verabscheuen lernen. Die Regeln derKunst indessen bleiben was sie sind und obgleich dieRömer selbst in ihr eigentlich nichts erfanden, jazuletzt das anderswo Erfundene barbarisch genug zu-sammensetztcn: so bezeichnen sie sich dennoch auch indiesem zusammcnraffendcn, auflhürmenden Geschmackals die großen Herren der Erde.
kxLuäsnt alil sxirantia rriollius aora:
Oi'näo eguiäem; vivor clucent äs iriarinors
vultus:
Orakunt caussas rneliur, coeligus rrreatus
Oeserikmnt raäio et gurZentia siäsra äieent:
1u regere imperlo ^o^iulos, Ibomane, rne-
rnento;
Hae tiki erunt arte?, xauisgu« iirrxorrers
moreiri,
ksrcere sukiectio et äebellare suxsrbos.
Gern wollten wir den Römern alle von ihnen verach-tete Griechenkünste, die doch selbst von ihnen zurPracht oder zum Nutzen gebraucht wurden, ja sogardie Erweiterung der edelsten Wissenschaften, derAstroncmie, Zcitcnkunde u. f. erlassen und lieber zuden Oertcrn wallfahrten, wo diese Blüthen desmenschlichen Verstandes auf ihrem eignen Bodenblühten; wenn sie dieselbe nur an Ort und Stellegelassen und jene Regierungskunst der Völker, diesie sich als ihren Vorzug zuschrieben, Menschenfreund-