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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
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263 Ideen zur Philosophie

licher geübt hatten. Dies aber konnten sic nicht, daihre Weisheit nur der Uebecmacht diente und denvermcynten Stolz der Völker nichts als ein größererStolz beugte.

VI.

Allgemeine Betrachtungen über daß SchicksalRoms und seine Geschichte.

ist ein alter Uebungsplatz der politischen Phi-losophie gewesen, zu untersuchen, was mehr zurGröße Roms beigetragen habe, ob seine Tapferkeitoder sein Glück? Schon Plutarch und mehrere so-wohl griechische als römische Schriftsteller haben dar-über ihre Meynungen gesagt und in neuern Zeitenhat fast jeder über die Geschichte nachdcnkendc Geistdies Problem behandelt. Plutarch, bei allem waser der Römischen Tapferkeit zugestehen muß, läßtdas Glück den Ausschlag geben und hat sich in dieserUntersuchung wie in seinen andern Schriften zwarals den Blumenreichen, angenehmen Griechen, nichtaber eben als einen Geist bewiesen, der seinenGegenstand vollendet. Die meisten Römer dagegenschrieben ihrer Tapferkeit alles zu und die Philoso-