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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 263

schen Staats stärkten die Gemüthcr der Menschenund stähleten sie; mau suchte, woran man sichhalten könnte und brauchte das, was der Griecheausgcdacht hatte, nicht als einen müßigen Schmuck,sondern als Waffe, als Rüstung. Große Dingehat die Stoische Philosophie im Geist und Herzender Römer bewirkt und zwar nicht zur Weltcrobe-rung sondern zu Beförderung der Gerechtigkeit, derBilligkeit und zum innern Trost unschuldig-gedruckterMenschen. Denn auch die Römer waren Menschenund als eine Schuldlose Nachkommenschaft durchdas Laster ihrer Vorfahren litt, suchten sie Stär-kung, woher sie konnten: was sie selbst nicht erfun-den hatten, eigneten sie sich desto fester zu.

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Die Geschichte der Römischen Gelehrsamkeitendlich ist für uns eine Trümmer von Trümmern,da uns größkentheils die Sammlungen ihrer Litera-tur sowohl, als die Quellen fehlen, aus welchenjene Sammlungen geschöpft waren. Welche Mühewäre uns erspart, welch Licht über das Allerthumangezündet, wenn die Schriften Varro's oder diezweitausend Bücher aus denen Plinius zusammen-schrieb, zu uns gekommen wären! Freilich würdeein Aristoteles aus der den Römern bekannten Weltanders als Plinius gcsammlet haben; aber noch istsein Buch ein Schatz, der bei aller Unkunde ineinzelnen Fächern sowohl den Fleiß als die Römi-sche Seele seines Sammlers zeiget. So auch die