der Geschichte der Menschheit. 267
schäfte selbst hervortrieben und in welchen sich ammeisten ihre Römische Seele zeiget.
Aber zu beklagen ists, daß auch hier uns daSSchicksal wenig gegönnet hat, indem die, derenCrobcrungsgcist uns so viele Schriften andrer Völkerraubte, die Arbeiten ihres eignen Geistes gleichfallsder zerstörenden Zukunft überlasten mußten. Dennohne von ihren alten Priester-Annalen und den he-roischen Geschichten Cnnius, Nävius oder dem Ver-such eines Fabius Pictor zu reden; wo sind die Ge-schichten eines Cincius, Cato, Libo, Posthumius,Piso, Cassius Hemina, Scrvilians, Fannius,Sempronius, Ca!!.:" Antipater, Asellio, GelliuS,Lucinius u. f. ? Wo ist das Leben Acmilius Skau-rus, Rutilius Rufus, Lutatius Cattilus, Sulla,Augustus, Agrippa, Tiberius, einer Agrippina-Gcr-manikus, selbst eines Claudius, Trajans u. f. vonihnen selbst beschrieben? Unzählbar andrer Geschicht-bücher der wichtigsten Männer des Staats in RomSwichtigsten Zeiten, eines Hortensias, Atticus, Si-scnna, Lutaiius, Tubero, Lucccjus, Balbus, Bru-tus, Tiro, eines Valerius Meffala, CremutiusCordus, Domitius, Corbulo, Cluvius Rufusauch der vielen vcrlohrnen Schriften Cornelius Ne-pos, Sallustius, Livius, Trogus, Plinius u. f.nicht zu gedenken. Ich setze die Namen derselbenher, um einige Neuere, welche sich hoch hinaufüber die Römer setzen, auch nur durch diese Na-men zu widerlegen: denn welche neuere Nation
hat in ihren Regenten, Feldhcrrn und ersten Ge-schäftsmanncrn in einer so kurzen Zeit bei so wich-tigen Veränderungen und eignen Thaten derselben so
Philos. und Gesetz. V. LH. R
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