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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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25 o Ideen zur Philosophie

den. So ging cs bei dem grausamen Vergleich derTriumviers zu Modena, der in Einem Verzeichnifidreihundert Rathsglieder und zweitausend Ritter derAcht und dem Tode Preis gab und zweihunderttau-send Talente meistens aus Rom und von de» Wei-bern selbst erpreßte. So nach der Schlacht bei Phi-lippi, in weicher Brutus siel: so vor dem Kriege

gegen den zweiten Pompcjus, den edleren Sohn ei-nes großen Vaters: so nach der Schlacht bei Aktiumu. f. Vergebens, daß der schwache, grausame Au-gust den friedsamen Gütigen spielte; das Reich wardurchs Schwert gewonnen, es mußte durchs Schwertvertbeidigr werden oder durch dasselbe fallen. Wennes den Römern jetzt zu schlummern gesiel, so wolltendeshalb nicht auch die beleidigten oder regegemachtenNationen schlummern; sie fodertcn Rache und gabenWiedervergeltung, als ihre Zeit kam. Im Römi-schen Reiche war und blieb der Kaiser immer nuroberster Feldherr und als viele derselben ihre Pflichtvergaßen, wurden sie vom Heer daran fürchterlicherinnert. Es setzte und würgte Kaiser: bis endlich

der Oberste der Leibwache sich zum Großvezier auf-drang und den Senat zur elenden Puppe machte.Bald bestand auch dieser nur aus Soldaten; ausSoldaten, die mit der Zeit so schwach wurden, daßsie weder im Kriege noch im Rathe taugten. DasReich zerfiel: Gegeiikaiscr jagten und plagten einan-der: die Völker drangen hinan und man mußte Fein-de ins Heer nehmen, die andre Feinde lockten. Sowurden die Provinzen zerrissen und verwüstet: das

stolze ewige Rom ging endlich im Sturz unter, vonseinen eignen Befehlshabern verlassen und verrathen.Ein fürchterliches Denkmahl, wie jede Erobcrungs-