der Geschichte der Menschheit. r5 r
wuth großer und kleiner Reiche, insonderheit wie derdespotische Soldatengeist nach gerechten Naturgesetzenende. Fester und größer ast nie ein Kricgsstaat ge-wesen, als es der Staat der Römer war; keineLeichs aber ist auch je schrecklicher zu Grabe getra-gen worden, als' Jahrhunderte durch diese in derRömischen Geschichte, so daß es hinter Pompejusund Casar keinen Eroberer und unter cultivirten Völ-kern kein Soldatenregimcnt mehr geben sollte.
Großes Schicksal! ist die Geschichte der Römeruns dazu geblieben, ja einem Theil der Welt mitdem Schwert aufgedrungcn worden, damit wir dieslernen sollten ? Und doch lernen wir an ihr entwe-der nur Worte oder sie hat, unrecht verstanden,neue Römer gebildet, deren doch keiner seinem Vor-bilde je gleich kam. Nur Einmal standen jene altenRömer auf der Schaubühne und spielten meistensals Privatpersonen, das fürchterlich-große Spiel,dessen Wiederholung wir der Menschheit nie wünschenmögen. Lasset uns indessen sehen, was im Laufder Dinge auch dies Trauerspiel für Glanz undgroße Seiten gehabt habe.