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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 23 r

nöthig waren, ibm neue Menschen, neue Gesetze,Sitten und Much wiederzugeben. Aber was hinwar, kam damit nicht wieder: Alba und Eameria,das reiche Vcji und die meisten Etrurischcn, Latei-nischen, Samnitischen, Apulischen Städte warennicht mehr; auch durch dünnere Eoloniecn auf ihrerAsche gepflanzet, hat keine derselben ihr altes An-schn , ihre zahlreiche Bevölkerung, ihren künstlerischenFleiß, ihre Gesetze und Sitten je wieder erhalten.So wars mit allen blühenden Republiken Großgrie-chenlandes: Tarent und Kroton, Spbaris und Kuma,Lokri und Thurium, Rhegium und Messana, Sy-rakusa, Katana, Napus, Megara sind nicht mehrund manche derselben erlagen in hartem Unglück.Mitten unter Deinen Eirkeln wardst du erschlagen,du weiser großer ArchimedeS und es war kein Wun-der , daß späterhin deine Landsleute dein Grab nichtwußten; dein Vaterland selbst war mit dir begraben:denn daß die Stadt verschont ward, half dem Va-terlandc nicht auf. Unglaublich ist der Nachtheil,den Roms Beherrschung an dieser Ecke der Weltden Wissenschaften und Künsten, der Eultur desLandes und der Menschen zufügte. Durch Kriegeund Statthalter ging das schöne Sicilien; das schöneUnter-Italien durch so manche Verheerungen, ammeisten durch seine Nachbarschaft mit Rom zuGrunde, da beide Länder zuletzt nur die ausgetheil-ten Landgüter und Wollustsstze der Römer, mithindie nächsten Gegenstände ihrer Erpressungen waren.Ein Gleiches war schon zu des alteren Gracchus Zei-ten das einst so blühende Etruskische Land geworden:eine fruchtbare Einöde von Sklaven bewohnt, vonRömern ausgesogen. Und welcher schönen Gegend