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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 2i5

hatte, insonderheit der Cbarakter ihres ersten Königs.Dieser, den auch ohne Fabel die Milch einer Wöl-fin qenabrr batte; offenbar war er ein muthiger,kluger, kühner Abenthcurcr, wie es auch seine erstenGesetze und Einrichtungen sagen. Schon Numamilderte einige derselben; ein deutliches Kennzeichen,daß es nicht in der Zeit, sondern in der Personlag, die solche Gesetze gegeben. Denn wie roh derHeldengeist der frühem Römer überhaupt gewesen,zeigt so manche Geschichte eines Horatius Eocles,Junius Brutus, Mutius Scavola, das Betrageneiner Tullia, Targuins u. f. Glücklich wars alsofür diesen räuberischen Staat, daß in der Reibeseiner Könige rohe Tapferkeit sich mit politischerKlugheit, beide aber mit patriotischer Großmuthmischten; glücklich, daß auf den Romulus ein Numa,auf diesen ein Tullius, Ankus, nach solchen abermalsein Tarquin und auf ihn ServiuS folgte, den nurpersönliche Verdienste vom Stande eines Sklavenbis zum Thron hinauf führen konnten. Glücklichendlich, daß diese Könige, von so vcrschiednen Ei-genschaften , lange regierten, daß also jeder derselbenZeit hatte, die Zugabe seines Geistes in Rom zusichern; bis endlich ein frecher Tarquinius kam unddie festgegründcte Stadt sich eine andre Regierungs-form wählte. Eine auserlesene, immer verjüngteReihe von Kriegsmanncrn und rohen Patrioten tratjetzo auf, die auch ihre Triumphe jährlich zu ver-jüngen und ihren Patriotismus auf tausendfache Artzu wenden und zu stahlen suchten. Wollte man ei-nen politischen Roman erfinden, wie ein Nom etwahabe entstehen mögen? so wird man schwerlich glück-lichere Umstande erdenken, als hier die Geschichte