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der Geschichte der Menschheit. 21»
die Etrusker also wurden bald von mehreren Völ-kern bedränget und da sie mehr ein handelndes alsein kriegerisches Volk waren: so mußte selbst ihregebildetere Kriegskunst beinahe jedem neuen Anfallwilderer Nationen weichen. Durch die Gallier ver-lohren sie ihre Platze in Ober - Italien und wurdenins eigentliche Etrurien eingeschränkt; späterhin gin-gen ibre Pflanzstädte in Eampanien an die Samni-ten über. Als ein Kunstliebcndes, handelndes Volkmußten sie roheren Nationen gar bald unterliegen:denn Künste sowohl als der Handel führen Ueppig-kcit mit sich, von der ihre Kolonieen an den schön-sten Küsten Italiens nicht frep waren. Endlich ge-rietben die Römer über sic, denen sie unglücklicherWeise zu nahe lagen; denen also auch, Trotz allesrühmlichen Widerstandes, weder ihre Eultur nochihr Staatcnbund ewig widerstehen mochte. Durchjene waren sie zum Theil schon ermattet, indcßRom noch ein hartes kriegerisches Volk war: ihreStaatenverbündung konnte ihnen auch wenig Nutzenschaffen, da die Römer sie zu trennen wußten undmit einzelnen Staaten fochten. Einzeln also bezwan-gen sie dieselbe, nicht ohne vieljährige Mühe: davon der andern Seite auch die Gallier oft in Etru-rien streiften. Das bedrängte Volk, von zwei mäch-tigen Feinden begränzet, erlag also dem, der seineUnterjochung mit dem festesten Plan fortsetzte; unddies waren die Römer. Seit der Aufnahme desstolzen Tarquins in Etrurien und seit dem Glückder Porsenna sahen sie diesen Staat als ihren gc-gefahrlichsten Nachbar an: denn Demütigungen,wie Rom vom Porsenna erfahren hatte, konnte esnie vergeben. Daher es kein Wunder war, wenn
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