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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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2io Ideen zur Philosophie

doch auch bei ihnen das große Naturwerk in Bil-dung der Nationen, das sich nach innern Kräftenund äußern Verbindungen mit Ort und Zeit gleich-sam selbst umschreibet. Ein Europäisches Volk wa-ren sie, schon weiter entfernt vom allbewoknlenAsien, jener Mutter der früheren Bildung. Auchdie Pelasgischen Stämme kamen als halb verwil-derte Wanderer an diese oder jene Italienische Kü-ste ; da Griechenland hingegen dem Zusammenstromgebildeter Nationen wie im Mittelpunkt lag. Hierdrängeten sich mehrere Volker zusammen, so daßauch die Etruskische Sprache ein Gemisch mehrererSprachen scheinet; *) dem vielbewohntcn Italienwar also die Blüthe der Bildung aus Einem reinenKeime versagt. Schon daß der Appennin voll roherBergvölker .mitten durch Italien streichet, ließ jeneEinförmigkeit Eines Reiches oder National - Ge-schmacks nicht zu, aus welche sich doch allein diefeste Dauer einer allgemeinen Landes - Eultur grün-det. Auch in später« Zeiten hat kein Land den Rö-mern mehr Mühe gekostet, als Italien selbst undsobald ihre Herrschaft dahin war, ging es abermalsin seinen natürlichen Zustand der mannigfaltigstenThcilung über. Die Lage seiner Länder nach Gc-birg' und Küsten, so wie auch der verschiedne Stam-mescharakter seiner Bewohner machte diese Thcilungnatürlich: denn noch jetzt, da die politische Gewaltalles unter Ein Haupt zu bringen oder an EineKette zu reihen sucht, ist unter allen Ländern Euro-pas Italien das viclgetheilteste Land geblieben. Auch

j S. kasseiii p'srslixoin. Uoinsteo. eto.