der Geschichte der Menschheit. 2og
treu zu bleiben wußten. Sie hciben wirklich eineneignen Styl der Kunst *) und haben diesen wie denGebrauch ihrer Religionssagcn bis über das Endeihrer Freiheit behauptet. **) So scheinen sie auchin guten bürgerlichen Gesetzen für beide Geschlechter,in Anstalten für den Acker- und Weinbau, für dieinnere Sicherheit des Handels, für die Aufnahmeder Fremden u. f den Rechten der Menschheit nä-her gekommen zu seyn, als selbst späterhin manchegriechische Republiken kamen und da ihr Alphabetder nähere Typus aller Europäischen Alphabete ge-worden ist, so dürfen wir Etrurien als die zweitePflanzstäte der Eulkur unsres Wclttheils ansehen.Um so mehr ists zu bedaurcn, daß wir von denBestrebungen dieses kunstreichen, gesitteten Volks sowenige Denkmahle und Nachrichten haben: denn
selbst die nähere Geschichte ihres Unterganges hatuns ein feindlicher Zufall gcraubet.
Woher nun diese Etruskische Blüthe? woherdaß sie nicht zur griechischen Schönheit stieg und vordem Gipfel ihrer Vollkommenheit verblühte? Sowenig wir von den Etruskern wissen: so sehen wir
*) S. Wink etwa uns Geschichte der KunstLH. I. Kap. b.
**) S. kleine 6« kabnlarnin reliAionnin^nsOraeearnin al> Utrnsca arte k> e^uentatarninnatura er caussls: cle reiiguiis patriae religio-nis in artis latruseae invuuineutis: Utrusea
-tntiguitas a ccuunientitiis interpretainentisIlverata: H.rtis Ltruseae inoniinenta ael gs-nera et teinpora sua revoeata in Ibl, Lonr-nientariis 8oe. Oottinz. 1h Hl, seg,
Phil, und Gesch. V. LH. O l-lcen, m.