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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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2kiö Ideen zur Philosophie

schließen; der Krieg selbst war von ihnen schon zueiner Kunst gemocht, da sie zu Zeichen des Angriffes,des Abzuges, des Marsches, des Fechtens in ge-schienen Gliedern, die Kriegslrompcte, die leich-ten Spieße, das Pilum u. st erfunden batten odergebrauchten. Mit dem feierlichen Recht der Herolde,das sie einführten, beobachteten sie eine Art Krieges-und Völkerrechts; wie denn auch die Auaurl.n undmehrere Gebrauche ihrer Religion, die uns blosAberglaube dünken, offenbar zugleich Werkzeuge ihrerStaatScinrichtung waren, durch welche sie in Italienals das erste Volk erscheinen, das die ReligionKunsimaßig mit dem Staat zu verbinden suchte.In allem diesen hat Rom fast alles von ihnen ge-lernt und wenn (Einrichtungen solcher Art unlaugbarzur Festigkeit und Größe der römischen Macht bei-trugen; so sind die Römer den Etruskern hierin dasmeiste schuldig. Auch die Schifffahrt trieb diesesVolk frühe schon als wirkliche Kunst und herrschte inEoloniccn oder durch Handel längs der ItalienischenKüste. Sie verstanden die Befestigungs- und Bau-kunst; die Toskanische Säule, alter als selbst dieDorische der Griechen, hat von ihnen de» Namenund ist von keinem fremden Volk entlehnet. Sieliebten das Wettrennen auf Wagen, Theatcrspiele,die Musik, ja auch die Dichtkunst und hatten, wieihre Kunstdcnkmahlc zeigen, die Pelasqische Fabelsich sehr eigen zugebildet. Jene Trümmern undScherben ihrer Kunst, die uns meistens nur dasrettende Todtenreich aufbcwahrt hat, zeigen, daß sievon den rohesten Anfängen ausgegangcn sind undauch nachher in der Bekanntschaft mehrerer Völker,selbst der Griechen, ihrer eigcnthümlichen Denkart

treu