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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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warm die aufgeklärten Griechen in der Welt? Weilsic da waren und unter solchen Umstanden nicht an-ders als aufgeklärte Griechen sevn konnten. Warumzog Alexander Nach Indien? Weil er Philipps SohnAlexander war und nach den Anstalten seines Vaters,nach den Thatcn seiner Nation, nach seinem Alterund Charakter, nach seinem Lesen Homers u. f. nichtsbessers zu thun wußte. Legten wir seinem raschenEntschluß verborgene Absichten einer höheren Machtund seinen kühnen Lhaten eine eigne Glücksgöttin un-ter. so liefen wir Gefahr, dort seine schwärzesten Un-besonnenheiten zu göttlichen Endzwecken zu machen,hier seinen persönlichen Muth und seine Kriegsklug-beit zu schmälern, überall aber der ganzen Begeben-heit ihre natürliche Gestalt zu rauben. Wer in derNaturgeschichte den Feenglauben hätte, daß unsicht-bare Geister die Rose schminken oder den^ silbernenThau in ihren Kelch tröpfeln, wer den Glauben hätte,daß kleine Lichtgcister den Leib des Nachtwurms zuihrer Hülle nehmen oder auf dem Schweif des Pfauenspielen, der mag ein sinnreicher Dichter sepn; niewird er als Natur - oder als Geschichtsorscher glanzen.Geschichte ist die Wissenschaft dessen was da ist, nichtdessen was nach geheimen Absichten des Schicksalsetwa wohl seyn könnte.

Zweitens. Was von Einem Volk gilt,gilt auch von der Verbindung mehrererVölker unter einander; sie stehen zu-sammen, wie Zeit und Ort sie band: siewirken aufeinander, wie der Zusammen-hang lebendiger Kräfte es bewirkte.

Aus die Griechen haben Asiaten und sie aufjene zurückgcwirket. Römer, Gothen, Türken,