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Id een zur Philosophie
tcrs zunächst vorliegen; und da wiederhole ich zuerstden großen Grundsatz:
Erstlich. Was im Reich der Mensch-heit nach dem Umfange gegebner Na-tional-Zeit- und Ort um stände gesche-iten kann, geschiehst in ihm wirklich;Griechenland giebt hievon die reichsten und schönstenErweise.
In der phosischcn Natur zahlen wir nie aufWunder: wir bemerken Gesetze, die wir allenthalbengleich wirksam, unwandelbar und regelmäßig finden;wie? und das Reich der Menschheit mit seinenKräften, Veränderungen und Leidenschaften sollte sichdieser Naturketre entwinden? Setzet Sinesen nachGriechenland und cs wäre unser Griechenland nieentstanden; setzt unsre Griechen dahin, wohinDarius die gefangenen Eretricr führte: sie wer-
den kein Sparta und Athen bilden. Betrachtet Grie-chenland jetzt; ihr findet die alten Griechen, ja oftihr Land nicht mehr. Sprächen sie nicht noch einenRest ihrer Sprache, sähet ihr nicht noch Trümmernihrer Denkart, ihrer Kunst, ihrer Städte, oder we-nigstens ihre alten Flüsse und Berge; so müßtetihr glauben, das alte Griechenland sey euch als eineInsel der Kalypso oder des Alcinous vorgedichtetworden. Wie nun diese neuern Griechen nur durchdie Zeirfolge, in einer gegebenen Reihe von Ursachenund Wirkungen das worden sind, was sic wurden;nicht minder jene alten, nicht minder jede Nationder Erde. Die ganze Menschengcschichte ist eine reineNaturgcschichte menschlicher Kräfte, Handlungen undTriebe nach Ort und Zeit.