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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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187
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der Geschichte der Menschheit. 187

danke, diesen Weltstrich zu Einem Gricchenlande anSprache, Sitten, Künsten, Handel und Pflanzstäd-ten zu machen und in Baktra, Susa, Alexandrienu. st neue Athene zu gründen! Und siede, da stirbtder Sieger in der schönsten Vlütbe seines Lebens,mit ihm stirbt alle diese Hoffnung, eine neuerschaffeneGriechische Welt! Sprache man also zum Schicksal:so würde dieses uns antworten:Sey Babel oderPttla die Residenz Alexanders: möge Baktra grie-chisch oder parthisch reden; nur wenn das Men-schenkind seinen Entwurf ausführen will: sv sey eSmäßig und trinke sich nicht zu Tode." Alexanderthats und sein Reich war hin. Kein Wunder, daßer sich selbst erwürgte; vielmehr war es beinah einWunder, daß Er, der sein Glück längst nicht mehrhalte ertragen können, so lange lebte.

9. Jetzt theilte sich das Reich, d. i. es zer-sprang eine ungeheure Wasserblase: wo und wannist es bei ähnlichen Umständen anders gewesen?Alexanders Gebier war noch von keiner Seite verei-nigt, kaum noch in der Seele des Uebcrwindersselbst zu einem Ganzen verknüpfet. Die Pflanz-städte, die er hie und da angelegt hatte, konntenohne einen Beschützer, wie Er war, sich in dieserJugend nicht decken, geschweige alle die Völker imZaum halten, denen sie aufgcdrungen waren. DaAlexander nun so gut als ohne Erben star.b, wieanders, als daß die Raubvögel, die ii m in seinemFluge siegreich beogcstanden hatten, jetzt für sichraubten? Sie zerhackten sich lange unter einander,bis jeder sein Nest fand, eine erworbene Sieges-beute. Mit keinem Staat, der aus so ungeheuren,schnellen Eroberungen entstand und, nur auf des

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