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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

Verlust der griechischen Freiheit noch unter diesesVolkes Nomen eine Weltscene, die ihres Gleichenwenige gehobt Hot.

8. Der junge Alexander nämlich, der kaumzwanzig Jahre alt im ersten Feuer der Ruhmbe-gierde auf den Thron kam, führte den Gedankenaus, zu dem sein Vater alles vorbereitet hatte; erging nach Asien hinüber in des Perser-Monarcheneigene Staaten. Abermals die natürlichste Begeben-heit, die sich ereignen konnte. Alle Landzügc derPerser gegen Griechenland waren durch Thracicnund Mocedonien gegangen; der alte Haß gegen sielebte also bei diesen Völkern noch. Nun war dieSchwache der Perser den Griechen gnugsam bekannt,nicht nur aus jenen alten Schlachte» bei Marathon,Platäa u. f. sondern noch in näheren Zeilen ausdem Rückzuge Henophons mit seinen zehntausendGriechen. Der Macedonier, der jetzt Gebieter undOber-Feldherr von Griechenland war, wohin sollteer seine Waffen, wo feinen Phalanx hinrichlen, alsgegen die reiche Monarchie, die seit einem Jahrhun-dert von innen in tiefem Verfall war. Der jungeHeld lieferte drei Schlachte» und Klein - Asien, Sv-rien, Phönicien, Aegypten, Lydien, Persien, Indienwar sein; ja er hatte bis zum Weltmeer gehen mö-gen, wenn nicht feine Macedonier, klüger als er,ihn zum Rückzüge gezwungen hatten. So wenig inall diesem Glück ein Wunder war; so wenig warsein neidigcs Schicksal, das ihm in Babylon seinEnde machte. Welch ein großer Gedanke zwar, vonBabylon aus die Welt zu regieren, eine Welt, dievom Indus bis gen Lydien, ja über Griechenlandbis zum Ikarischcn Meer reichte! Welch ein Ge-