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Ideen zur Philosophie
dessen da er einmal geführt wurde, so war cS zwarein Wunder der Tapferkeit, daß einige kleine Staa-ten gegen zwei Könige des großen Asiens die herr-lichsten Siege davon trugen; es war aber kein Na-turwunder. Die Perser waren völlig außer ihremMittelpunkt; die Griechen dagegen stritten für Frei-heit, Land lind Leben. Sie stritte» gegen sklavischeBarbaren, die an den Eretricrn gezeigt hatten, wasauch ihnen bevorstünde und nahmen daher alles zu-sammen, was menschliche Klugheit und Math ans-richtcn konnte. Die Perser unter Tcrxcs griffen wieBarbaren an: sie kamen mit Ketten in der Hand,um zu binden und mit Feuer in der Hand, um zuverheeren; dies hieß aber nicht mit Klugheit fech-ten. Tbemistokles bediente sich gegen sic blos desWindes und freilich ist der widrige Wind auf demMeer einer ungelenken Flotte ein gefährlicher Geg-ner. Kurz, der Persische Krieg ward mit großerMacht und Wuth, aber ohne Verstand geführt undso mußte er unglücklich enden. Gesetzt daß auch dieGriechen geschlagen und ihr ganzes Land wie Athenverwüstet worden wäre; Griechenland konnten diePerser von der Mitte Asiens her und bei) dem In-nern Zustande ihres Reichs dennoch nie behaupten,da sie Aegypten selbst mit Müde behaupten konnten-Das Meer war Griechenlands Freundin, wie in an-drem Sinn auch das Delphische Orakel sagte.
7. Aber die geschlagenen Perser ließen mitihrer Beute und Schande den Atheisten fern einenFunken zurück, dessen Flamme das ganze Gebäudeder griechischen Staatseinrichtunqen zerstörte. Eswar der Ruhm und Reichthum, die Pracht und EE