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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit.

lenkt hat. *) Auch die Griechen wußten, was Be-dürfnisse des Staats, Quellen seiner Macht undseines Reichtbums scyn, die sie sich oft auf roheWeise zu verschaffen suchten. Auch sie wußten, wasGleichgewicht der Republiken und Stande gegen ein-ander, was geheime und öffentliche Conföderationen,was Kriegslist, Zuvvrkemmcn, im Stich lassen u.dgl. heiße. Sowohl in Kriegs- als Staatssachenhaben also die erfakrensien Männer der römischenund neueren Welt von den Griechen gelernct: denndie Art des Krieges möge sich mit de» Waffen, derZeit und der Weltlage andern; der Geist der Men-schen, der da erfindet, überredet, seine Anschlägebedeckt, angreifr, vorrückt, sich vcrthcidigt oder zu-rückzichct, die Schwachen seiner Feinde ausspäbctund so oder also seinen Vorlhcil gebraucht oder miß-brauchet, wird zu allen Zeiten derselbe bleiben.

6. Die Kriege mit den Persern machen dieerste große Unterscheidung in der griechischen Ge-schichte. Sie waren von den Asiatischen Colonieenveranlaßt, die dem ungebcuren morgcnländischenEroberungsgcist nicht hatten widerstehen mögen undan die Frerheil gewohnt, bei der ersten Gelegenheitdies Joch abzuschütteln suchten. Daß die Athenien-ser ihnen zwanzig Schiffe zu Hülfe sandten, warein Uebermuth der Demokratie: denn Kleomenes,der Spartaner, hatte ihnen die Hülfe abgeschlagenund mit ihren zwanzig Schiffen führten jene demganzen Griechenlands den wildesten Krieg zu. Jn-

) Eine Vergleichung mehrerer Völker,hierüber wirdaus dem Fortgange der Geschichte erwachsen.