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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. r8c

genden Hellenen bringen endlich Einbeit ins Ganzeund geben der griechischen Sprache und DenkartTon. Nun mußten in Klein-Wen, in Klein- undGroß - Griechenland die Keime dieser gegebenen Eul-tnr sehr ungleich und verschieden treiben; diese Ver-schiedenheit aber half durch Wetteifer und Verpflan-zungen dem griechischen Geist auf: denn es ist inder Naturgeschichte sowohl der Pflanzen als derThierc bekannt, daß derselbe Saame auf demselbenErdstrich nicht ewig gedeihe, aber zu rechter Zeitverpflanzt, frischere und fröhlichere Früchte trage.

3. Aus ursprünglichen kleinen Monarchien gin-gen die gcthcillcn Staaten mit der Zeit in Aristo-kratien,, einige in Demokratien, über: beide gcrie-lhen oft in Gefabr, unter die Wilikühr Eines Be-herrschers zurückzusallen; jedoch die Demokratien, öf-ter. Abermals der Naturgang der menschlichen Ein-richtung in ihrer früheren Jugend. Die Vorncbm-stcn des Stammes glaubten sich dem Willen derKönige entziehen zu dürfen und da das Volk sichnicht führen konnte: fo wurden sic seine Führer.Nachdem nun sein Gewerbe, sein Geist, seine Ein-richtung war, blieb es entweder unter diesen Füh-rern oder cs rang so lange, bis es Antheil an derNegierung bekam. Jenes war der Fall in Lacedä-mon; dies in Athen. Von beiden, lag die Ursachein den Umständen und der Verfassung beider Städte.In Sparta wachten die Regenten scharf auf einan-der, daß kein Tyrann aufkommen konnte; in Athenward das Volk mehr als einmal unter die Tyran-nei mit oder ohne Namen hineingeschmeichclt. Bei-de Städte mit allem, was sie hervorgebracht haben,