Ideen zur Philosophie
leie,
VI.
Geschichte der -Veränderungen Griechcnlandcs.
V^o reich und verflochten die griechische Geschichtean Veränderungen ist- so gehen doch ihre Fäden anwenigen Hauptpunkten zusammen, deren Naturge-setze klar sind. Denn
1. Daß in diesen drei Landesstrecken mit ih-ren Inseln und Halbinseln viele Stamme und Eo-loniccn zur See und vom Hähern I'ande hinaus hinund her wandern, sich Niederlagen und einandervertreiben, ist nllcntbalbcn die Geschichte der altenWelt bei ähnlichen Meer - und Erdstrichen gewesen.Nur hier war das Wandern lebhafter, weil dasvolkreiche nordische Gebirge und das große Asiennahe lag und durch eine Reihe von Zufällen, vondenen die Sagen erzählen, der Geist des Abenteuerssehr rege erhalten ward. Dies ist die GeschichteGriechcnlandes beinahe von 700 Jahren.
2. Daß unter diese Stämme Eultur und zwar
von verschiedenen Seiten in verschiedenen Gradenkommen mußte, ist eben sowohl Natur der Sacheund des Erdstrichs. Sie bceirete sich von Norden
hinab, sie kam aus verschiedncn Gegenden der na-hen gebildeten Volker zu ihnen herüber und setztesich hie und da sehr verschieden fest. Die überwie-