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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
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der Geschichte der Menschheit. i6r

dern Wege schädlich. Den Geist derselben hatte ecselbst überl-bet; die Übeln Folgen seiner Volksregie-rung sähe er voraus und sie sind bis zum letztenAthem Athens den Weisesten und Besten seinerStadt unverkennbar geblieben *). Das ist abereinmal das Schicksal aller menschlichen Einrichtun-gen, insonderheit der schwersten, über Land undLeute. Zeit und Natur verändern alles; und dasLeben der Menschen sollte sich nicht andern? Mitjedem neuen Geschlecht kommt eine neue Denkartempor, so altvaterisch auch die Einrichtung und dieErziehung bleibe. Neue Bedürfnisse und Gefahren,neue Vortheile des Sieges, des Reichkhums, derwachsenden Ehre, selbst der mehreren Bevölkerungdrangen sich hinzu; und wie kann nun de'r gestrigeTag der heutige, das alte Gesetz ein ewiges Gesetzbleiben? Es wird beibchalten, aber vielleicht nurzum Schein und leider am meisten in Mißbrauchen,deren Aufopferung eigennützigen, trägen Menschenzu hart siele. Dies war der Fall mit Lykurgs,Solons, Romulus, Moses und allen Gesetzen, dieihre Zeit überlebten.

Aeußerst rührend ists daher, wenn man die eigneStimme dieser Gesetzgeber in ihren spätem Jahrenhöret; sie ist meistens klagend. Denn wenn sie langelebten, hatten sie sich selbst schon überlebet. So istSdie Stimme Moses und auch Solons in den wenigen

S. Lenophon über die Republik der Athenienser,auch Plato, Aristoteles u. f.

/clcen. III.

Philos. und Gesch. V. LH.

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