der Geschichte der Menschheit, r5A
IV.
Sitten - und Staatenweisheit der Griechen.
-^>ie Sitten der Griechen waren so verschieden,als die Art ihrer Stamme, ihrer Gegenden undLebensweise nach den Graden ihrer Eultur und eine»Reihe von Glücks - und Unglücksfallen war, in wel-che sie der Zufall setzte. Der Arkadicr und Athener,der Ionier und Epiroke, der Spartaner und Spba-rit waren nach Zeiten, Lage und Lebensweisen ein-ander so unähnlich, daß mir die Kunst mangelt,ein trügerisches Gemälde von ihnen allen im Gan-zen zu entwerfen, dessen Züge widersprechender auf-fallcn müßten, als das Bild jenes Athenischen De-mus , das Parrhasius mahlte. *) Also bleibet unsnichts übrig, als den Gang zu bemerken, den im Gan-zen die Sittenbildung der Griechen nahm und dieArt, wie sie sich mit ihrer Staaten- Einrichtung ge-sellte.
*) Uiirxit Oemon ^tb<;nienLiiim arAnmento Hno-iiiA6nio8o: volebst nsmgiie viiriuin, irs-cunäum, ininstnm, incoristLntem, euirckenrexor-rbilem, elementein, misericoräein , 6X-celsnm, Zloriosum, Iiumilem, kerocem kuKa-ei c»nni-e xariter ostenckers. ? I i n.bist. nat. I. zo. c. g>