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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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i5o Ideen zur Philosophie

der griechischen Städte und Inseln solche Gebäudeerrichtet, solche Kunstwerke befördert hoben, wennsie nicht von cinonder getrennte, im Ruhm wettei-fernde Freistaaten gewesen wären. Do überdem beidemokrotischcn Republiken der Führer des Volksdem Volk gesotten mußte; wos wählte er lieber olsdie Gottung des Aufwandes, die nebst dem Wvhl-gefollen der Schutzgötter nuch dem Volk in die Au-gen siel und viele Menschen nährte?

Niemond zweifelt doron, doß dieser Aufwondauch Folgen gehobt Hobe, von welchen die Mensch-heit gern wegsiehct. Die Harte, mit denen dieAthenienser ihre Ucberwundenen, selbst ihre Colo-niecn drückten, die Räubereien und Kriege, in wel-che die Staaten Griechenlands unaufhörlich verstocl>tcn waren, die harten Dienste, die selbst ihre Bür-ger dem Staat thun mußten und viele andere Din-ge mehr, machen die griechischen wohl nicht zu denerwünschtesten Staaten; der öffentlichen Kunst abermußten selbst diese Beschwerden dienen. Tempel derGötter waren meistens auch dem Feinde heilig; beieinem wechselnden Schicksal aber gingen auch dievom Feinde verwüsteten Tempel aus der Asche destoschöner empor. Vom SiegeSraube der Perser wardein schöneres Athen erbauet und fast bei allen glück-lichen Kriegen ward von dem Theil der Beute, derdem Staat zugehörte, auch einer oder der andernKunst geopfert. Noch in den spätern Zeiten erhieltAthen, Trotz aller Verwüstungen der Römer, im-mer noch die Herrlichkeit seines Namens durch Sta-tuen und Gebäude: denn mehrere Kaiser, Könige,Helden und reiche Privatpersonen beciferten sich, eineStadt zu erhalten und zu verschönern, die sie für