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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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i/,o Ideen zur Philosophie

und darauf den größesten Werth legten. Es darfwohl gesagt werden, daß weder die Eeberden- nochSchauspielkunst, weder der Tan;, noch die Poesieund Musik bei uns die Dinge sind, die sie bei denGriechen waren. Bei ibnen waren sie nur Ein Werk,Eine Blüthe des menschlichen Geistes, deren rohenKeim wir bei allen wilden Nationen, wenn sie ge-fälligen leichten EbarakterS sind und in einem glück-lichen Himmelsstrich leben, wahrnehmen. So thö-richt es nun wäre, sich in dies Zeitalter jugendlichenLeichtsinns zurücksctzen zu wollen, da es einmal vor-über ist und wie ein lahmer Kreis mit Jünglingenzu hüvfen; warum sollte dieser Greis es den Jüng-lingen verübeln, daß sie munter sind und tanzen?Die Eultur der Griechen traf auf dies Zeitalter ju-gendlicher Fröhlichkeit, aus deren Künsten sie alles,was sich daraus machen ließ, machten; nothwcndigalso auch damit eine Wirkung erreichten, deren Mög-lichkeit wir jetzt kaum in Krankheiten und Ueberspan-nungen einsehn. Denn ich zweifle, ob es ein grösseresMoment der feinern sinnlichen Wirkung aufj mensch-liche Gcmütb gebe, als der aukstudirte höchste Punktder Verbindung dieser Künste war, zumal bei Ge-mächern, die dam erzogen und gebildet, in einerlebendigen Welt solcher Eindrücke lebten. Lasset unsalso, wenn wir selbst nicht Griechen sei)» können,uns wenigstens freuen, daß cs einmal Griechen ge-geben und daß, wie jede Dlüthe der menschlichenDenkart, so auch diese ihren Ort und ihre Zeit zurschönsten Entwicklung fand.

Aus dem, was bisher gesagt worden, laßt sichvrrmuthen,. daß wir manche Gattung der griechischenEcmpositicn, die sich auf eine lebendige Vorstellung