der Geschichte der Menschheit»
Gesängen, Fabeln der Götter erzählte. Auch inden Koßmogonicen zog man mit der Zeit die alten,harten Ucsagcn naher zusammen und sang dafür mensch-liche Helden und Stammväter, die man dicht anjene und an die Gestalten der Götter knüpfte. Glück-licher Weise hatten die allen Theogcniecn - Erzählerin die Stammtafeln ihrer Götter und Helden sotreffende, schöne Allegoricen, oft nur mit EinemWort ihrer holden Sprache gebracht, daß wenn diespäteren Weisen die Bedeutung derselben nur aus-spinnen und ihre feinern Ideen daran knüpfen woll-ten , ein neues schönes Gewebe ward. Daher ver-ließen selbst die epischen Sänger mit der Zeit ihreost-gebrauchten Sagen von Götter - Erzeugungen,Himmelsstürmern, Thaten des Herkules u. f. undsangen dafür menschlichere Gegenstände zum mensch-lichen Gebrauche.
Vor allen ist unter diesen Homer berühmt, derVater aller griechischen Dichter und Weisen, dienach ihm lebten. Durch ein glückliches Schicksalwurden seine zcrstreucten Gesänge zu rechter Zeitgesammlet und zu einem zwiefachen Ganzen vereint,das wie ein unzerstörbarer Pallast der Götter undHelden auch nach Iahrtacifendcn glanzet. Wie manein Wunder der Natur zu erklären strebt: so hatman sich Mühe gegeben, das Werden Homers zuerklären *) , der doch nichts als ein Kind der Natur
*) Black vvell's Bnyiiirzs into rke Bike ,i»ilWritings ok Homer lV o o <l ' s
on rbc original t-enius ok klomer 176g.