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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
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Ideen zur Philosophie

den Tobten zurückführen kann: so wenig ist dieGenesis einer griechischen Spruche in unfern Zeitenselbst für diese Gegenden möglich.

Die Mythologie der Griechen stoß aus Sagenverschiedener Gegenden zusammen, die Glaube desVolks, Erzählungen der Stamme von ihren Urvä-tern oder die ersten Versuche denkender Köpfe waren,sich die Wunder der Welt zu erklären und der mensch-lichen Gesellschaft Gestalt zu geben *). So unächtund neugeformt unsre Hymnen des alten Orpheussestn mögen: so sind sie immer doch Nachbilder vonjenen lebendigen Anbetungen und Grüßen an dieNatur, die alle Völker auf der ersten Stufe derBildung lieben. Der rohe Jäger spricht seinen ge-

fürchteten Bar **), der Neger seinen heiligen Fe-tisch, der Persische Mobed seine Naturgeistcr undElemente beinah auf Orphische Weise an; nur wieist der Orphische Natur-Hymnus blos und alleinschon durch die griechischen Worte und Bilder ge-reinigt und veredelt! Und wie angenehm - leichterwurde die griechische Mythologie, da sie mit derZeit auch in den Hymnen selbst die Fesseln bloßerBeiworte abwarf und dafür, wie in den Homerischen

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