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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. r3r

Zeit die mannigfaltigsten Früchte brachte. Im viel-getheilten Lande schützte diesen Stamm sein Thal,jenen seine Küste und Insel, und so erwuchs auSder langen jugendlichen Regsamkeit zerstreuter Stam-me und Königreiche die große freie Denkart derGriechischen Muse. Von keinem Allgemeinherr-scher war ihnen Cultur aufgezwungcn worden; durchden Klang der Leier bei heiligen Gebrauchen, Spie-len und Tänzen, durch selbst-erfundene Wissenschaf-ten und Künste, am meisten endlich durch den viel-fachen Umgang unter einander und mit andern Völ-kern nahmen sic freiwillig, jetzt dieser, jetzt jenerStrich, Sittlichkeit und Gesetze an; auch im Gangezur Cultur also ein Griechisches Freivolk. Daß hie-zu, wie in Theben, auch Phönicische und wie inAttika, Aegyptische Eolonien beigetragen haben, istaußer Zweifel, obgleich durch diese Völker glückli-cher Weise weder der Hauptstamm der GriechischenNation, noch ihre Denkart und Sprache gebildetwurde. Ein Aegyptisch - Kananitisches Volk solltendie Griechen, Dank ihrer Abstammung, Lebensartund «irländischen Muse, nicht werden.