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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
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Ideen zur Philosophie

den, bei lebendem Leibe ihres langsamen Todes ster-ben. Wo hingegen durch die Natur des Landes dieStaaten sich klein und die Einwohner in der gesun-den Regsamkeit erhalten, die ihnen z. B. das ge-teilte See- und Landleben vorzüglich gicbt; dadürfen nur günstige Umstande hinzukommen und siewerden ein gebildetes, berühmtes Volk werden. Sowar, anderer Gegenden zu geschweige», unter denGriechen selbst die Insel Kreta das erste Land, daseine Gesetzgebung zum Muster aller Republiken desfesten Landes hervorbrachte; >a die meisten und be-rühmtesten von diesen waren Küstenländer. Nichtohne Ursache haben daher die Alten ihre glücklichenWohnungen auf Justin gefetzt, wahrscheinlich weilsie auf ihnen die meisten freien, glückliche» Volkerfanden.

Wenden wir dies Alles auf Griechenland an,wie natürlich mußte sich sein Volk von den Einwoh-nern des höheren Gebirges unterscheiden! Durch ei-ne kleine Meerenge war Lhracicn von Klein-Asiengetrennt und dies Nationcnreiche, fruchtbare Landlangst seiner westlichen Küste durch einen JnselvollenSund mit Griechenland verbunden. Der Hellespont,konnte man sagen, war nur dazu durchbrochen unddas Aegcische Meer mit seinen Inseln zwischenge-worfcn, damit der Uedergang eine leichte Mühe undin dem Busenreichen Gricchenlande, eine beständigeWanderung und Eirculation würde. Von den äl-testen Zeiten an finden wir daher die zahlreichenVölker dieser Küsten auf der See wandernd: Krc-tenser, Lydier, Pelasgcr, Thracier, Rhodicr, Phry-gier, Eyprier, Milesier, Karicr, Lcsbier, Phocacr,Samier, Spartaner, Rapier, Eretraer und Acgine-