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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. n5

hung eines Reichs fiel, aus welchenTh eilen es bestand und welche äußereUmstande es umgaben: so sehen wir, liegtin diesen Zügen auch ein großer Theil von diesesReiches Schicksal. Eine Monarchie, pon Nomadengebildet, die ihre Lebensart auch politisch forlsetzt,wird schwerlich von einer langen Dauer scyn: siezerstört und unterjocht, dis sie selbst zerstört wird;die Einnahme der Hauptstadt und oft der Tod einesKönigs allem endet ihre ganze Naubcrsccne. Sowars mit Babel und Ninive, mit Pcrsepolis undEkbatana: so ists in Persien noch. Das Reich derMoguls in Indien hat fast sein Ende gefunden unddas Reich der Türken wird es finden, so lange sieEhaldäer, d. i. fremde Eroberer bleiben und keinensittlicher» Grund ihres Regiments legen. DerBaun, möge bis an den Himmel reichen und ganzeWstrrheile überschatten; hat er keine Wurzeln in derErde, so vertilgt ihn oft ein Luststoß. Er falletdurch die List eines Emsigen treulosen Sklaven oderdurch die Ast eines kühnen Satrapen. Die alteund neue Asiatische Geschichte ist dieser Revolutio-nen voll; daher auch die Philosophie der Staatenan ihnen wenig zu lernen findet. Despoten werdetvom Thron gestoßen und Despoten darauf erhöhet:das Reich hängt an der Person des Monarchen, anseinem Zelt, an seiner Krone; wer diese in seinerGewalt hat, ist der neue Vater des Volks, d. i.der Anführer einer überwiegenden Räuberbande. EinNebukad - Nezar war dem ganzen Vorder - Asienfurchtbar und unter dem zweiten Erben lag sein un-befestigtes Reich im Staube. Drei Schlachten Als,

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