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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
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Jdeen zur Philosophie

die Länge des Weges, die Art von Eultur, mit derdas Volk ausging, die Ucdereinstimmung oder Mis-Helligkeit, die es in seinem neuen Lande antraf u. f.Auch bei unvcrmischten Volker» wird daher die hi-storische Rechnung blos schon aus geographisch-poli-tischen Gründen so verwickelt, daß cs einen Hypo-thesen - freien Geist erfordert, den Faden nicht ;uverlieren. Am meisten verliert man ihn, wenn manirgend einen Stamm der Völker zum Liebling' an-nimmt und was nicht Er ist, verachtet. Der Ge-schichtschreiber der Menschheit muß wie der Schöpferunsres Geschlechts oder wie der Genius der Erdeunparkheiifch sehen und Icidcuschasllos richten. DemNaturforscher, der zur Kcnntniß und Ordnung allerElasten feiner Reiche gelangen will, ist Rose undDistel, das Stink- und Faullhicr mit dem Ele-phanten gleich lieb; er untersucht das am meisten,wobei er am meisten lernet. Nun hat die Natur dieganze Erde ihren Menschenkindern gegeben und aufsolcher hervorkcimcn lassen, was nach Ort, Zeit undKraft irgend nur hervorkcimcn konnte. Alles, was seynkann, ist: alles, was werden kann, wird; wo nichtheut, so morgen. Das Jahr der Natur ist lang:die Blüthe ihrer Pflanzen ist so vielfach als dieseGewächse selbst sind und die Elemente, die sie näh-ren. In Indien, Aegypten, Sina geschah, wassonst nie und nirgend auf der Erde geschehen wird : al-so in Kanaan, Griechenland, Rom, Karthago. DasGesetz der Nothwendigkeit und Eonvcnicnz, das ausKräften, Ort und Zeit zusammengesetzt ist, bringtüberall andre Früchte.

2. Wenns also vorzüglich darauf ankommt,in welche Zeit und Gegend die Entste-