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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. itZ

fester ward ihr Charakter; so daß wenn jede dieserNationen auf ihrer Stelle geblieben wate, man dieErde als einen Garten ansehen könnte, wo hier die-se, dort jene menschliche Nationalpflanze in ihrereignen Bildung und Naeur blühet-, wo hier dsise»dort jene Thiergattung, jede nach ihrem Triebe undCharakter ihr Geschäft treibet.

Da aber die Menschen keine festgewurzeltenPflanzen sind: so konnten und mußten sie mit derZeit, oft durch harr? Zufall? des Hungers, Erdbe-bens, Krieges u. f. ihren Drr verändern und bauc-ten sich in einer jandern Gegend mebr oder minderanders an. Denn wenn sie gleich mir einer Hart-näckigkeit . die fast dem Instinkt der Tbicre gleichet,bei den Suren ibrer Vater blieben und ihre neuenBerge, Flüsse, Städte Und Einrichtungen auch so-gar mit Namen ihres Utlandes benannten: sowar doch bei einer großen Veränderung der Lust unddes Bodens ein ewiges Einerlei in Allem nicht mög-lich. Hier also kam das verpflanzte Volk darauf,sich selbst ein Wespennest oder einen Ameisbaufeitzu bauen nach seiner Weise. Der Ball ward auSIdeen des Urlaubes und ihres neuen Landes zusam-mengesetzt und meistens heißt diese Einrichtung diejugendliche Blüthe der Völker. So richteten sich dievom rothen Meer gewichenen Phönicier an der mit-telländischen Küste ein: so wollte Moses die Israeli-ten einrichten: so ists mit mehreren Völkern Asiens

gewesen: denn fast jede Nation der Erde ist früheroder spater, länger oder kürzer, wenigstens Einmalgewandert. Leicht zu erachten ists, daß es hiebeisehr auf die Zeit ankam, wenn diese Wanderunggeschah, auf die Umstande, die solche bewirkten, aufPhil, u. Gesch. V, Th. H 7-ieen. Hl.