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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
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Ideen zur Philosophie

schengeschlechts sämmtliche Volker der Eroe a.. >,Volk Gottes und an das missverstandene Läaumoileines Propheten von vier Monarchien gefesselt. Somanche Geschichte hat man verstümmelt, um sie auseinem hebräischen Namen zu erklären; das ganzeMenschen- Erd- und Sonnensystem wurde veren-get, um nur die Sonne des Jvsua und eine Jahr-zahl der Welldaucr zu retten, deren Bestimmungnie der Zweck dieser Schriften seyn wollte. Wiemanchem grossen Mann, selbst einem Newton hatdie Jüdische Chronologie und Apokalypse eine Zeitgeraubt, die er aus bessere Untersuchungen hätte'wenden mögen! ja selbst in Absicht der Sittcnlehreund politischen Einrichtung hat die Schrift derEbraer durch Misvcrstand und üble Anwendung demGeist der Nationen, die sich zu ihr bekannten, wirk-liche Fesseln angeleget. Indem man die Zeiten und.Stessen der Bildung nicht unterschied, glaubte man-an der Unduldsamkeit des jüdischen Religionsgeistcsein Muster vor sich zu haben, nach welchem auchChristen verfahren könnten: man stützte sich aufStellen des alten Tcstach.mts, um den widerspre-chenden Entwurf zu rechtfertigen, der has freiwillige,blos moralische Eh-istenthum zu einer JüdischenStaatsrcligion machen sollte. Gleichcrgestalt ists un-laugbar, daß die Tempelgebräuche, ja selbst die Kir-chcnsprachc der Ebraer aus den Gottesdienst, auf diegeistliche Beredsamkeit, Lieder und Litaneien allerchristlichen Nationen Einfluß gehabt und ihre Anbe-tung oft zu einem morgenländischcn Idiotismus ge-bildet haben. Die Gesetze Moses sollten unter je-dem Himmelsstrich, auch bei ganz andern Verfas-sungen der Völker gelten z daher keine einzige chcist-