der Geschichte der Menschheit. 73
richtungen an einander. Aller Glanz, alte Götter-pracht und Götterfurcht dieser Monarchen ist nundabin; ihre Satrapen und Günstlinge sind, wie sieselbst, Asche und die Talente, die sic erpreßten,, ru-hen vielleicht gleichfalls in der Erde. Selbst die Ge-schichte derselben ist Fabel: eine Fabel, die sich im
Munde der Morgenländer und Griechen fast garnicht verbindet. Auch die alten Persischen Sprachensind todt und die einzigen Neste ihrer Herrlichkeit,die Trümmern Perscpolis sind nebst ihren schönenSchriftnigen und ihren Ungeheuern Bildern bisber-unerklärte Ruinen. Das Schicksal hat sich gcracheban diesen Sultanen: wie durch den giftigen Wind
Samum sind sie von der Erde verwebet und wo wiebei den Griechen ihr Andenken lebt, lebet es schimpf»sich, die Basis einer Ruhmreichen, schönere» Wröße.
Das einzige, was uns die Jeit von Denkmahlendes Geistes der Perser gegönnct halte, wären dieBücher Zoroasters, wenn die Aechthcit derselben er-wiesen wäre H. Aber als Bücher fügen sie sich sowenig zu manchen andern Nachrichten von der Re-ligion dieses Volkes; sie tragen auch so offenbareMerkmahle einer Vermischung mit spatern Mevnun-gen der Bramanen und Christen an sich, daß mannur den Grund ihres Lehrgebäudes für acht anerken-
*) 2enck - Lvesta, onvruAe <!e Lorossire p. ^ri-zznetll än ll?erron ?ar. 177a.