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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 55

sten Völkern dieses Weltstrichs war Eine Sprach«gemein, die sich nur in verschicdne Mundarten theilte;bei ihrem Untergänge also verwirreten sich diese Mund-arten und flössen endlich in das Ehaldaisch-Syrisch-Arabische Gemisch zusammen, bas, fast ohne einsonderndes Merkmal der vermengten Völker, nochjetzt in diesen Gegenden lebet. Ans Horden warenihre Staaten entstanden, in Horden kehrten sie zu-rück , ohne ein dauerhaftes politisches Gepräge. Nochweniger konnten ihnen die gepriesenen Denkmahle ei-nes Bclus, einer Scmiramis u. f. eine Pyramiden-Ewigkeit sichern: denn nur aus Ziegelsteinen.,waren

sie gcbauet, die an der Sonne oder am Feuer ge-trocknet und mit Erdpech verbunden, leicht zu zerstö-ren waren, wenn sie nicht unter dem stillen Tritteder Zeit sich selbst zerstörten. Unmerklich also ver-witterte die despotische Herrlichkeit der Erbauer Ni-nive's und Babels; so daß das Einzige, was wirin dieser Weltberühmten Gegend zu betrachten fin-den , der Name ist, den diese verschwundenen Na-tionen einst m der-Reihe der Völker geführt haben.Wir wandern wie auf den Gräbern untcrgegangncrMonarchien umher und sehen die Schattengestaltenihrer ehemaligen Wirkung auf der Erde.

Und wahrlich diese Wirkung ist so groß gewe-sen, daß, wenn man Aegypten zu diesem Erdstrichemitrechnct, cs außer Griechenland und Rom keineWeltgegcnd giebt, die insonderheit für Europa unddurch dies für alle Nationen der Erde so viel er-funden und vorgearbcitct habe. Man erstaunt überdie Menge der Künste und Gewerbe, die man inden Nachrichten der Ebraer, schon von den frühestenZeiten an, mehreren kleinen Nomadenvölkern dieser