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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
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Ideen zur Philosophie

Benares, wndcr der Bramane noch Lama von derErde verlobten. N»ich dünkt, der Unterschied diesesSchick Als erkläre sich selbst, wenn man eins die ver-schiedene Lage und Verfassung beoder Weltgegendenmerket. Im östlichen Asien jenseit des große» Berg-rückens der Erde deohete den südlichen Völkern mirEin Feind, die Mongolen. Jahrhunderte leing zogendiese eins idrcn Steppen oder in ihren Thälcrn ruhigciiidcr, Uiid wenn sic die nachbarlichen Provinzenüberschwemmte» : so ging ibre Absicht nicht sowohlmiss Zerstören, nls miss Beherrscheil und Rmiben ;dnhcr mehrere Nationen unter Mongolischen Regen-ten ihre Verfassung Jahrtatiscnde hin erhielten. Ganzein andres Gedränge wimmelnder Völker war zwi-schen dem schwarzen und kaspischen bis ans Mittel-ländische Meer und eben der Euphrat und Tigriswaren die großen Ableitcr dieser ziehenden Volker.Das ganze Vorder-Asien war frühe mit Nomadenerfüllt und je mehr blühende Städte, je mehr künst-liche streiche in diesen schönen Gegenden entstanden;desto mehr lockten solche die roheren Völker zumstraube an sich oder sie wußten ihre wachsende Ue-berniacht selbst nicht anders zu nutzen als daß sieandre vertilgten. Das einzige Babylon ans seinemschönen Miltelplatze des oft- und westlichen Handels,wie oft ward es erobert und geplündert! Sidon undTorus, Jerusalem, Ekbatana und Ninive hatt.-nkein besseres Schicksal, so daß man diesen ganzenErdstrich als eine» Garten der Verwüstung ansehenkann, wo Reiche zerstörten und zerstöret wurden.

Keiir Wunder also auch, daß viele Namenlosuntergingen und fast keine Spur hinter sich ließen:denn was sollte ihnen diese Spur geben? Den mei-