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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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andre Kenntnisse, du nicht zum gemeinen Gebrauch,also auch nicht fürs Volk dienen. Dies waren diesogenannten geheimen Wissenschaften der altenStaalsvcrfassungen, die der Priester oder Bramanenur seinem Stande vorbchielt, weil Er auf die Aus-übung derselben angenommen war und jede andreElassc der Staatsglieder ein anderes Geschäft halte.So ist die Algebra noch jetzt eine geheime Wissen-schaft: denn cs verstehn sie wenige in Europa, ob-wohl es keinem durch Befehle verboten ist, sie ver-stehen zu lernen. Nun haben wir zwar, unnützerund schädlicher Weise, in vielen Stücken den Kreisder gelehrten und VolkScultur verwirrt und diese bei-nah bis zum Umfange jener erweitert; die altenStaatscinrichter, die menschlicher dachten, dachtenhierin auch klüger. Die Eultur des Volks setztensic in gute Sitten und nützliche Künste; zu großenTheorien, selbst in der Wcltweisheit und Religion,hielten sie das Volk nicht geschaffen, noch solche ihmzuträglich. Daher die alle Lehrart in Allegorien undMährchen, dergleichen die Bramancn ihren unge-lehrten Stämmen noch jetzt vortragen; daher inSina der Unterschied in allgemeinen Begriffen bei-nah nach jeder Elnsse des Volks, wie ihn die Re-gierung festgcstellt hat und nicht unweise festhält.Wollen wir also eine .Ost-Asiatische Nation mit denunfern in Ansehung der Eultur vergleichen: so istnothwendig zu wissen, wohin jenes Volk die Eultursetze und von welcher Menschenclasse man rede?Hat eine Nation oder Eine seiner Elaste gute Sit-ten und Künste, hat sie die Begriffe und Tugenden,die zu seiner Arbeit und dem gnüglichen Wohlseynseines Lebens hinreichen: so hat es die Aufklärung,