die wir bisher betrachtet haben! Wenn meineStimme . hier etwas vermöchte: so würde ich sieanwcnden, um jeden scharfsinnig-bescheidenen For-scher> der Geschichte zum Studium des Ursprungesder Eulkur in Ästen, nach seinen berühmtesten Rei-chen und Völkern, jedoch ohne Hypothese, ohne denDespotismus einer Privatmcynnng, zu ermuntern.Eine genaue Znsammenhaltung sowohl der Nachrich-ten, als Dcnkmahle, die wir von diesen Nationenhaben, zumal ihrer Schrift und Sprache, der älte-sten Kunstwerke und Mythologie oder der Grundsätzeund Handgriffe, deren sie sich in ihren wenigenWissenschaften noch jetzt bedienen; dies alles, ver-glichen mit dem Ort, den sie bewohnen und demUmgangs, den sie haben konnten, würde gewiß einBand ihrer Aufklärung entwickeln, wo wahrschein-lich das erste Glied dieser Eulkur weder in Selin-ginsk noch im Griechischen Baktra geknüpft wäre.Die fleißigen Versuche eines Deguignes, Ba-yers, Gattercrs u. a., die kühnern HypothesenBailly's, Paw's, Delisle u. f. die nützli-chen Bemühungen in Sammlung und Bekanntma-chung Asiatischer Sprachen und Schriften, sind Vor-arbeiten zu einem Gebäude, dessen ersten sichernGrundstein ich gesetzt zu sehen wünschte. Vielleichtwäre er die Trümmer vom Tempel einer Prvtogäa,die sich uns in so vielen Naturdenkmahlen zeiget.
2. Das Wort: Civilisation eines Volks istschwer auszusprechen, zu denken aber und auszuübennoch schwerer. Daß ein Ankömmling im Lande eineganze Nation aufklare oder ein König die Eultucdurch Gesetze befehle, kann nur durch Beihülfe vie-ler Ncbenumstände möglich werden: denn Erziehung,